Qualität

Qualität und Kontinuität für höchsten Weingenuss

Dass das Familienunternehmen Adrian & Diego Mathier Nouveau Salquenen AG inzwischen mehr als 1.000 inter-/nationale Höchstpreise, Goldmedaillen und Auszeichnungen vorweisen kann, sollte hinlänglich Beweis genug dafür sein, dass die Qualität ganz offensichtlich eine zentrale Rolle in der Vision des Unternehmens spielen muss. Und das nicht gerade erst seit gestern und auch nicht nur auf einen kleinen Teil des traditionsreichen Weingutes beschränkt.

Welche Aussagekraft diese enorme Anzahl an Auszeichnungen mit Hinblick auf die Qualität tatsächlich einnimmt, wird einem bewusst, wenn man einerseits berücksichtigt, wie komplex und diversifiziert die Qualitätskriterien – beginnend von der Anpflanzung der Reben bis hin zur Belieferung der Kunden – heutzutage sind. Und dann, und das ist vielleicht noch entscheidender, gilt es auch noch ins Kalkül mit einzubeziehen, dass Qualität immer auch ein subjektiv wahrgenommenes Attribut ist. Wenn eine Unternehmung es also schafft, über Jahrzehnte hinweg die Qualität seiner Produkte kontinuierlich so hoch zu halten, dass stets die Kunden, nicht aber die Ware, zurückkommt, dann sagt das schon Einiges über das Unternehmen aus.

Und so verwundert es auch nicht, dass die Qualität in der Unternehmensvision des besten dreifachen Schweizer Winzers der Jahre 2018, 2011 und 2007 eines von vier zentralen Elementen darstellt, flankiert übrigens – und auch das nicht ganz ohne Grund – von den Kriterien Nachhaltigkeit und Kontinuität.

Im Familienunternehmen von Nadia und Diego Mathier dreht sich folglich alles stets um die höchste Qualität. Ob es nun im Weingut um Weine von höchster Qualität geht, im Restaurant Barrique „Wein & Raclette“ um die höchste Qualität von Speisen und Service oder im BnB Vino Veritas um die beste Ferienerlebnisqualität – permanent wird von Nadia und Diego Mathier alles grundsätzlich kritisch hinterfragt und auf den Prüfstein gestellt. „Seitdem wir kurz nach der Jahrtausendwende das Unternehmen übernommen haben, ist es unser Anspruch, den Freunden unseres Hauses, stets immer nur das Beste zu bieten. Immerhin ist Geld wertvoll, und die Zeit ist je länger wie mehr ein kostbares Gut. Die Menschen erwarten folglich zurecht, dass Sie für Ihr Geld und in Ihrer kostbaren Freizeit das bestmögliche Erlebnis und Produkt geniessen können. Und es ist mühsam, sich immer wieder auf die Suche zu machen, wenn einem etwas Mal nicht gefallen oder nicht so gut geschmeckt hat. Genau da setzen wir mit unserer Qualitätsmaxime an: wir wollen immer „best in class“ sein, oder, auf das Weinglas gemünzt, „best in glass“, erklärt Diego Mathier schmunzelnd. „Derart stellen wir für die Weinliebhaber und Freunde unseres weintouristischen Angebotes sicher, dass Sie sich jedes Mal blind darauf verlassen können, dass sie bei uns nicht enttäuscht werden. Natürlich ist das nicht ganz einfach, denn Qualität ist nichts Objektives sondern wird immer sehr stark subjektiv eingefärbt wahrgenommen. Aber nach all den Jahren dürfen wir wohl mit Fug und Recht behaupten, dass wir ein gewisses Gespür und auch ziemlich viel Erfahrung gesammelt haben, um zu wissen, was den Menschen gefällt, schmeckt und gut tut.“

Welche Bedeutung dabei ihrem Erbe zukommt, wissen Nadia und Diego sehr wohl einzuschätzen. Es sei massgeblich den vorhergehenden Generationen zu verdanken, dass man heute ausschliesslich erstklassige Lagen im Besitz habe. Wie wichtig das für die Qualität und Beschaffenheit des Weins sei, war schon Diego’s Urgrossvater, Ferdinand Mathier, bewusst. Als Rebbauinspektor verstand dieser sich bereits zu seinen Lebezeiten ausgezeichnet auf die Bodenbeschaffenheit und das Klima im Wallis. „Wir haben grössten Respekt davor, was die Generationen seit meinem Urgrossvater in harter, mühevoller Arbeit zum Aufbau des heutigen Unternehmens beigetragen haben. Und dasselbe gilt selbstverständlich auch für die Natur. Sie ist der wichtigste Grundstein des Erfolges, und nur wenn wir die Natur respektieren und im Einklang mit ihr leben und das Terroir entsprechend umsichtig und nachhaltig bewirtschaften, können wir auch in Zukunft Spitzentropfen kreieren, die auch im Vergleich zu internationalen Gewächsen die Nase vorne haben,“ führt der beste Schweizer Winzer des Jahrzehnts aus.

Aber natürlich reicht nur die Produktqualität bei weitem nicht mehr aus. Wie eingangs bereits erwähnt, sind die Dienstleistungsketten mannigfaltiger und die Produktionsprozesse vielschichtiger geworden. Die Qualität und der Qualitätsanspruch sind allumfassend geworden. Auf Wikipedia wird die Definition von Qualität treffender Weise am Beispiel des Weins erklärt: „Qualität könnte sowohl ein Produkt wie Wein und dessen chemische Bestandteile und den daraus resultierenden subjektiv bewertbaren Geschmack beschreiben als auch die Prozesse der Reifung der Traube, der Produktion und des Vertriebs des Weines, oder den Prozess des Managements der Winzerei.“

Was früher im Zweifelsfall nur sauber sein musste, unterliegt heute strengsten hygienischen Regeln und Richtlinien. Und so kommen natürlich auch beim Salgescher Erfolgswinzer bei der Produktion von Weinen die HACCP Grundsätze zur Anwendung. HACCP steht auf Deutsch für «Gefahrenanalyse und kritische Kontrollpunkte». Das zugehörige HACCP-Konzept dient im Bereich der Lebensmittelsicherheit und Gastronomie als weltweit führendes Hygienekonzept. „Natürlich ist es extrem wichtig, dass wir mit solch international etablierten System schaffen, die auch dem Endverbraucher geläufig sind. Das schafft Transparenz und Vertrauen und vermittelt dem Konsumenten das notwendige Mass an Sicherheit“, so Diego Mathier.

Damit sei aber nur exemplarisch ein kleines Puzzlestück im allumfassenden Qualitätssicherungsprozess betrachtet. „Natürlich spielt die Qualität bei uns im Unternehmen als Management-Tool praktisch überall eine matchentscheidende Rolle. Ob wir nun von der Servicequalität, der Lieferqualität, der Erlebnisqualität oder den unterschiedlichen Qualitätsanforderungen der verschiedenen Zielgruppen sprechen. Wir haben den Anspruch, immer allen Beteiligten ein einwandfreies Produkt und Erlebnis zu bieten. Und das gelingt uns nur, indem wir ständig und regelmässig die Prozesse überwachen und sicherstellen, dass alles harmonisch und reibungslos ineinandergreift“, führt Diego Mathier aus. Und vermutlich ist genau das harmonische und reibungslose Ineinandergreifen mit der Schlüssel zum Erfolg, denn auch in der Unternehmensvision greifen die vier zentralen Elemente „Tradition, Genuss, Emotion und Innovation“ harmonisch und erfolgreich ineinander – und dass bereits seit Generationen.