Malvoisie La Valaisanne

Heute erzähle ich euch etwas über den Malvoisie La Valaisanne. Angebaut wird er im Nachbarsort von Salgesch, dem kleinen Städtchen Siders. Andere Namen, welche die Trabensorte Malvoisie auch trägt sind Pinot Gris oder Blauburgunder. Erst zum Zeitpunkt der Traubenreife lässt er sich vom Pinot Noir unterscheiden. Während sich der Pinot Noir blauschwarz verfärbt, wird die Malvoisie-Traube eher grau bis hellrot. Die Verfärbung erklärt auch die Namensgebung. Bei voller Reife erreicht sie eine hellviolette Farbe, welche uns zeigt, dass der Augenblick der Ernte da ist.

Es ist ein Erstepochenwein, eine frühreife Sorte, welche meistens im November mit über 120 oechsle grad geerntet wird und traditionell im Stahltank ausgebaut wird. Lagern kann man ihn mindestens fünf Jahre und trinken sollte man ihn wie die meisten Weissweine idealerweise zwischen 8 und 10 Grad. Dank dem hohen Fruchtzuckergehalt verbleibt im Malvoisie nach der alkoholischen Gärung die verführerische Restsüsse. Das passt super zu einem feinen Dessert, zum Beispiel einem Früchtetiramisu, reifem, würzigem Käse oder asiatischen Gerichten. Der goldgelbe, gehaltvolle Wein mit leichten Mandel und Honigaromen gewinnt mit den Jahren an Bouquet und wird zu flüssigem Gold.

Wie bei all unseren Weinen spiegelt sich auch beim Malvoisie La Valaisanne die Geschichte hinter dem Wein auf dem Etikett und speziell im Namen wider. Der Malvoisie ehrt die walliser Damen und doch ist sein harmonischer Charakter bestens mit der auf dem Etikett gezeigten Walliser Traditionstracht zu vergleichen: Eitel, stolz und anspruchsvoll aber mit unvergleichbarem Charme, verführerischer Süsse und stilvoller Frucht. Wie wir so gerne sagen: der Malvoisie ist süss wie die Walliser Frauen.

Zum Wohl, viel Spass beim Trinken und bis zur nächsten Flasche.

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