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Jeroboam

Jeroboam und andere Flaschengrössen stammen oft aus Bibel oder Mythen, ihre Herkunft ist jedoch unklar.
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Diego Mathier

6. Januar 2025 - 7 min Lesezeit

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Reihe von leeren Glasflaschen unterschiedlicher Grösse und Form, darunter Jeroboam, auf Holzregal vor Backsteinwand

Das Wichtigste in Kürze

  • Jeroboam-Flaschengrössen variieren regional: Im Südwesten Frankreichs seit 1978 5 Liter; in Burgund, Champagne und Wallis 3 Liter (entspricht 4 Standardflaschen à 0,75 Liter).

  • Historischer Ursprung: Die Bezeichnung stammt aus der Bibel (Jeroboam I., König des Nordreichs Israel, 10. Jh. v. Chr.) und wurde erstmals 1725 im Bordeaux schriftlich erwähnt.

  • Handarbeit und Kosten: Grossflaschen werden nicht industriell, sondern von Hand abgefüllt und verkorkt; die Herstellungskosten übersteigen oft das Vielfache des Weinwerts.

  • Flexible Nutzung: Namen für Übergrössen sind nicht herkunftsgeschützt und können für Schaum- oder Stillweine verwendet werden; auch renommierte Schweizer Winzer wie Diego Mathier bieten mehrere Weine in Jeroboam-Grösse an.

Zahlreiche Begriffe, welche für die unterschiedlichen Flaschengrössen zum Einsatz kommen, sind biblischen Ursprungs oder mythischen Geschichten entlehnt. Allerdings findet sich heute in der Literatur kein Nachweis mehr darüber, wie es seinerzeit zu der Entstehung dieser Bezeichnungen gekommen ist. Hinzu kommt, dass ein Begriff je nach Region sogar für unterschiedliche Flaschengrössen stehen kann.

Dies gilt auch beim Begriff Jeroboam. Im Bordeaux erstmals im Jahr 1725 schriftlich erwähnt, versteht man im Südwesten Frankreichs unter einer Jeroboam seit ca. 1978 eine 5 Liter-Flasche. Im Burgund und in der Champagne sowie auch im Kanton Wallis steht die Bezeichnung Jeroboam hingegen für eine 3-Liter-Flasche, oftmals auch als Doppelmagnum (so auch im Bordeaux) bezeichnet. Sie fasst den Inhalt von vier Standardflaschen à 0,75 Liter.

Jeroboam und Standard Flasche Pinot Noir Lucifer auf dunklem Hintergrund, Weinetikett sichtbar

Die Namen für Flaschenübergrössen sind übrigens nicht herkunftsgeschützt und können entsprechend sowohl für Schaumweine als auch für Weine nach Belieben genutzt werden. Da die Produktion von Grossflaschen nicht mehr industriell erfolgt, sind die Herstellungskosten entsprechend hoch und übersteigen oftmals das Vielfache des Preises für deren Inhalt. Zudem werden diese Flaschen nicht maschinell sondern ausschliesslich von Hand abgefüllt und auch verkorkt.

Die Bezeichnung Jeroboam leitet sich, wie eingangs bereits erwähnt, aus dem biblischen Umfeld ab. Jeroboam I. war der erste König des Nordreichs Israel mit mehrfachen Regierungszeiten im 10. Jahrhundert vor Christus. Auch beim besten Schweizer Winzer des Jahrzehnts, Diego Mathier, finden sich mit dem Pinot Noir Lucifer, der Cuvée Madame Rosmarie Mathier rouge, dem Syrah Diego Mathier, dem Merlot Nadia Mathier und dem L‘Ambassadeur de Domain Diego Mathier rouge gleich fünf preisgekrönte Weine in der Jeroboam-Flaschengrösse im Sortiment.

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