Zwanzig Jahre Grand Prix du Vin Suisse: Aus diesem Anlass ist gestern zum zweiten Mal ein Weingut des Jahrzehnts ausgezeichnet worden. Im Jahr 2016 gewann den Preis die Adrian & Diego Mathier Nouveau Salquenen AG aus Salgesch. 2026 heisst der Sieger erneut Diego Mathier.
Der Ex-Banker, dessen Önologe Cédric Leyat ein kleines Genie ist, führt den Betrieb gemeinsam mit seiner Gattin Nadia. Seine fünf Töchter sollen nachziehen. Die erfolgreiche Verteidigung des 2016 errungenen ersten Titels ist ein weiterer Meilenstein in der Vita des Grossbetriebs, der pro Jahr weit über eine Million Flaschen Wein produziert.
Auch ein Weingut des Jahres wurde gekürt. Und es zeigte sich: Das Wallis hat den Topwettbewerb für Schweizer Weine fest im Griff. 2021 gewann letztmals ein Betrieb, der nicht aus dem Rhonekanton stammt.
Seither heissen die Sieger Cave du Rhodan aus Salgesch, zweimal Kellerei Leukersonne (heute Weingut Seewer) aus Susten und Cave la Romaine aus Flanthey. Alles Betriebe aus dem Wallis, dem klar grössten Weinproduktionskanton.
In diesem Jahr ist es die Domaine Claudy Clavien, die die Trophäe gestern an der Gala im Berner Kursaal vor 600 Gästen überreicht bekam. Die Kellerei aus Miège oberhalb von Siders überzeugte mit zwei Kategoriensiegen, einem zweiten Platz und einem weiteren Finalwein.
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